Biografie

Sabine Thiesler wurde 1957 in Berlin geboren. Nach dem Abitur begann sie Germanistik und Theaterwissenschaften an der FU-Berlin zu studieren und besuchte die Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule. Die Theaterarbeit gefiel ihr sehr, und sie ging als Schauspielerin ins feste Engagement an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach-Rheydt. Am Theater lernte sie ihren Ehemann, den Schauspieler Klaus J. Rumpf kennen. Nach der Geburt ihres Sohnes gingen sie gemeinsam nach Berlin und arbeiteten dort als freischaffende Schauspieler am Theater und im Fernsehen.

Sabine Thiesler war anderthalb Jahre Ensemblemitglied der Berliner Stachelschweine, synchronisierte viel und lieh ihre Stimme u. a. Morgan Fairchild, Geena Davis und Michelle Pfeiffer.

Nachdem sie die Hauptrolle in der Fernsehserie Zentrale Bangkok gespielt hatte, beschloss sie selbst Drehbücher zu schreiben.

In den kommenden Jahren schrieb sie für die Serien Justizias kleine Fische (SAT 1), Kasse bitte (NDR), Auch das noch (WDR), Weisse mit Schuss (ZDF), Weissblaue Geschichten (BR), Drei Damen vom Grill (ARD), Der kleine Vampir (WDR), Vera und Babs (SFB), Herz mit Schnauze (ZDF), Kein Rezept für die Liebe (ZDF) und 90minütige Fernsehfilme wie Das Haus am Watt (Thriller, ZDF), Mutter und Söhne (Komödie, NDR), Traumschiff (ZDF), Stich ins Herz (Thriller, RTL), Der Mörder und sein Kind (Thriller, WDR), Tatort (RB), Der Ferienarzt in der Toskana (ZDF), Zum Glück verrückt – eine unschlagbare Familie (Komödie, ZDF), Polizeiruf 110 (MDR).

Die Serie Der kleine Vampir und der Psychothriller Der Mörder und sein Kind wurden mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Außerdem schrieb sie die Hörspielserie Damals war’s – Geschichten aus dem alten Berlin für den SFB.

Für das Hansa-Theater, das Berliner Volkstheater, das ihr Mann leitete, schrieb sie die Theaterstücke Don Camillo und Peppone (Komödie), Fragen sie Frau Irene (Tragödie), Herz mit Schnauze (Komödie), Lottoglück (Komödie), Hochzeit bei Zickenschulze (Altberliner Posse mit Gesang), … und Zille mittenmang (Altberliner Posse mit Gesang), Zum Glück verrückt (Komödie).

Zahlreiche Stücke übersetzte sie in den modernen oder den alten Berliner Dialekt der Zwanziger Jahre.

Auf Grund der rigorosen Sparpolitik des Berliner Senates und den damit verbundenen drastischen Subventionskürzungen, beendete Klaus J. Rumpf seine Intendanz am Hansa-Theater, das er in den letzten Jahren zu einem der erfolgreichsten Theater Deutschlands gemacht hatte. Verschiedene Nachfolger konnten an den Erfolg nicht anknüpfen, und nach knapp einem Jahr war das Haus insolvent und musste geschlossen werden.

Sabine Thiesler und Klaus J. Rumpf zogen sich u. a. nach Italien zurück, wo sie ihre Psychothriller Der Kindersammler, Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin und Bewusstlos schrieb, die alle Spiegel-Bestseller wurden.

Ihre Bücher wurden ins Russische, Italienische, Niederländische, Polnische, Japanische, Koreanische, Taiwanesische, Slowakische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.

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